Untersuchungen mittels Computertomographie (CT)

Eine Computertomographie von Knochen und Gelenken wird im Regelfall durchgeführt, um Form und Struktur des Knochens zu beurteilen. In Fällen, in denen die Weichteile dargestellt werden sollen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkknorpel), wählen wir eher MRT oder Ultraschall.

Knochensubstanz ist durch ihren Kalkgehalt sehr röntgendicht und setzt sich kontrastreich von umliegenden Weichteilstrukturen ab. Normalerweise ist bei der CT kein Kontrastmittel erforderlich.

CT LWS cor

Häufige Anlässe für Computertomographien von Knochen und Gelenken sind:

  • Unfälle und Unfallfolgen
  • Komplexe Knochenbrüche oder Knochenbrüche in anatomisch schwierig zu beurteilenden Körperregionen
  • Zum sicheren Nachweis oder Ausschluss eines Knochenbruchs, wenn das konventionelle Röntgenbild nur eine Verdachtsdiagnose erlaubt
  • Planung vor einer Operation oder Nachsorge nach einer chirurgischen Behandlung
  • Verdacht auf Bandscheibenvorfälle